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Winter beeinträchtigt Wochenmärkte |
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Wenn im Rheinland nur ein paar Zentimeter Schnee fallen, ist das für manche schon eine Katastrophe. Da sich der Schnee nur ganz selten dauerhaft an den Rhein verirrt, beeinträchtigen schon wenige Flocken. Auf dem Bonner Wochenmarkt greift dann auch Marktmeisterin Inge Golchin-Far zur Schaufel und sorgt für freien Zugang zu den Marktständen.
Gut eingepackt in mehrere Lagen — nach dem Zwiebelprinzip — und mit Schal, Mütze und teilweise auch mit Handschuhen trotzen die Marktbeschicker den frostigen Temperaturen und warten auf die Kunden. Diese lassen sich von dem Winterwetter aber häufig doch vom Marktbesuch abschrecken: „Gerade die etwas ältere Kundschaft wartet dann schon bis zum Nachmittag, wenn der Schnee etwas getaut ist — oder kommt gar nicht, weil sie Angst vor Stürzen hat“, stellt ein Händler fest.
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Mit viel Schnee aufgewachsen sind dagegen Markthändler und Kunden in Sachsen oder in Bayern, aber auch schon in höher gelegenen Orten der Mittelgebirge. Unser Bild mit den Schneebergen entstand Anfang Januar in Bitterfeld. Auch hier ist so viel Schnee ungewöhnlich. Ein paar Zentimeter fallen zwar nicht mehr besonders auf, wird es aber mehr und bleibt der Schnee über Monate liegen, stört er den Wochenmarktablauf dann doch erheblich.
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