Zweite Corona-Welle auf Wochenmärkten vermeiden!

01.09.2020 | Wenn man sich die Meldungen der letzten Tage zur Corona-Lage ansieht, kann einem angst und bange werden: Nicht nur die Exzesse am Ballermann oder an den Stränden in den Balkanländern lassen an der Vernunft der Menschen zweifeln.

Auch wenn sich das Gros der Wochenmarktbesucher von typischen Ballermann-Urlaubern mehr oder weniger deutlich unterscheiden dürfte, beobachten wir doch auch auf unseren Märkten, neben dem Corona-Virus, weitere, neue „Viren“: Sorglosigkeit, Gedankenlosigkeit bis hin zu Leichtsinn und Skrupellosigkeit. Das Schlimmste, was nicht nur den Wochenmarktbeschickern passieren kann, ist natürlich ein neuerlicher allgemeiner Lockdown. Aber auch einen „lokalen Lockdown“ würden viele Händler und ganze Märkte nach den bereits erlittenen Einbußen wirtschaftlich nicht mehr überleben. Das mühsam wieder aufgebaute Vertrauen in das „Einkaufserlebnis unter freiem Himmel“ sollten wir also nicht aufs Spiel setzen! Wir plädieren deshalb – unabhängig von einzelnen regionalen oder auch lokalen Corona-Schutzverordnungen – weiterhin dafür, über den „kleinsten gemeinsamen Nenner“ (Hygienemaßnahmen, Mindestabstand, Alltagsmaske) hinaus vorsichtig zu sein. Mit entsprechend guten Schutzeinrichtungen (Masken, Plexiglasscheiben und –visieren sowie einfachen Hilfsmitteln (Pylone oder Warenaufstellung zur Sicherung von Abständen oder Einrichtung von „Einbahnstraßen“) kann im Vergleich zu den geschlossenen Räumen der stationären Einzelhandelsgeschäfte eine gefahrlose Einkaufssituation auf dem Wochenmarkt besser und an der frischen Luft organisiert werden. So können alle den Einkauf auf dem Wochenmarkt - insbesondere bei dem momentan schönen Wetter - mit gutem Gewissen genießen!

Deutsche Marktgilde eG
Vorstand und Aufsichtsrat